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Google bleibt attraktivster IT-Arbeitgeber

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Der Internetdienstleister Google steht bei jedem fünften angehenden Informatiker auf Platz eins der Liste der attraktivsten Arbeitgeber. Gegenüber dem Vorjahr büßte das Unternehmen zwar rund einen Prozentpunkt ein, verteidigte aber seine Spitzenposition mit deutlichem Vorsprung. Dieses Ergebnis zeigt das Absolventenbarometers 2010 (IT Edition) des Berliner Instituts für Personalmarketing trendence. Es hat rund 7000 Absolventen befragt.

Auf den Rängen zwei und drei folgen IBM mit 13,8 Prozent und SAP mit 12,6 Prozent. Im Vorjahr hatten beide Unternehmen mit jeweils 14,2 Prozent der Stimmen gemeinsam den zweiten Platz belegt. Aufsteiger innerhalb der Top 10 ist die deutsche Microsoft-Niederlassung, die sich von Rang sieben auf vier verbesserte. Apple hingegen verschlechterte sich um einen Platz von fünf auf sechs. Den größten Sprung nach vorn schaffte die Commerzbank von Position 89 auf 64. Ebenfalls kräftig kletterte der Axel Springer Verlag, der Platz 60 belegt (Vorjahr 81).

Bester Neueinsteiger des Jahres ist das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) auf Rang 27. trendence hat festgestellt, dass Forschungseinrichtungen mehr und mehr in den Blickwinkel angehender Absolventen rücken. Auch die Fraunhofer-Gesellschaft (Platz 5), die Max-Planck-Gesellschaft (Platz 15) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (Platz 17) haben es 2010 unter die Top 20 geschafft.

Die Vermutung liege nahe, dass die mit diesen Arbeitgebern assoziierte Sicherheit in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein Grund für deren Attraktivitätszuwachs sei, folgert das Institut. Auch die öffentliche Verwaltung werde zu einer Karriereoption für ITler. Der Bundesnachrichtendienst und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik liegen mit den Rängen elf und zwölf bei angehenden IT-Absolventen hoch im Kurs und konnten sich gegenüber 2009 leicht verbessern. Viele Gaming-Unternehmen und Unternehmensberatungen hingegen haben Plätze eingebüßt. Zu den Neueinsteigern zählen außerdem SMA Solar Technology (Platz 69), Computacenter (Platz 88) sowie Vector Informatik, die sich mit neun weiteren Unternehmen den letzten Platz Nr. 98 teilt. (fm)