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Google erhält Patent für Ranking-Technik

Am 25. Februar hat das US-Patentamt Google ein Patent für eine Methode zugesprochen, mit der sich die Relevanz von Webseiten für Suchanfragen bestimmen lässt. Das Patent beschreibt eine Verfeinerung des Pagerank-Systems, mit dem Google die Suchergebnisse der Relevanz nach sortiert.

Bei einer Suchanfrage erfasst die Suchmaschine demnach zunächst eine Reihe von Dokumenten, die den Suchbegriff des Nutzers enthalten. Die Relevanz basiert darauf, wie oft diese Dokumente von anderen Dokumenten verlinkt werden: Oft zitierte Dokumente innerhalb dieser Reihe werden gegenüber denjenigen Dokumenten bevorzugt, die weniger zitiert werden. Das Patent bezeichnet den so ermittelten Wert als "Local Score Value".

Mit diesem Patent verfügt Google nun insgesamt über drei Patente. Zwei beziehen sich auf Methoden und Techniken zur Generierung von Suchergebnissen. Ein drittes befasst sich mit der Methode und Technik, Suchergebnisse auf Basis einer Webseiten-Nutzungs-Analyse zu generieren.

Mit seinen Patenten ist Google gut aufgestellt: Auf dem immer enger werdenden Suchmaschinenmarkt werden Patente gerne als Waffe eingesetzt. So schreckt beispielsweise Overture nicht vor Patentstreitigkeiten zurück, um seine Konkurrenten unter Druck zu setzen. Im Frühjahr 2002 verklagte Overture Google wegen des Werbe-Konzepts Adwords, das angeblich ein Overture-Patent verletzt. Nach dem Kauf von Altavista verfügt Overture über zwei weitere wichtige Patente für das "Webcrawling" und das "Inverse Indexing". (Christiane Schulzki-Haddouti) / (Christiane Schulzki-Haddouti) / (jo)

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