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Google+ hat mehr als 25 Millionen Nutzer

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Das Social Network Google+ hat nach Angaben der Marktforscher von ComScore in weniger als einem Monat die Schwelle von weltweit 25 Millionen Nutzern überschritten. Google+ habe weniger als eine Woche gebraucht, um nach dem 22. Juli, als nach Angaben derselben Analysten die Marke von 20 Millionen Nutzern überschritten war, weitere 5 Millionen hinzuzugewinnen. Von Google selbst liegen keine Zahlen zu seinem Social Network vor.

Google+ öffnete seit dem Start am 29. Juni nach und nach seine Pforten. Seitdem haben sich in den USA 6,4 Millionen, in Indien 3,6 Millionen, in Kanada 1,1 Millionen und in Großbritannien 1,01 Millionen Nutzer angesammelt. Aus Deutschland beteiligen sich 920.000 Internetnutzer an der Plattform. 63 Prozent der US-amerikanischen Google+-Nutzer sind männlich, ungefähr ebenso viele im Alter von 18 bis 34. Unter den Facebook-Nutzern waren hingegen laut einer Untersuchung des US-amerikanischen Pew-Instituts 58 Prozent Frauen, auch auf Twitter sollen sich deutlich mehr weibliche Nutzer aufhalten.

Die 25-Millionen-Marke habe Google+ deutlich schneller erreicht als die Konkurrenten Twitter und Facebook, geht weiter aus einer Präsentation hervor, die der ComScore-Analyst Andrew Lipsman für Wedbush Securities angefertigt hat. Allerdings sei Google+ dadurch begünstigt, dass sich Google bei der Vermarktung seiner Plattform an Millionen Gmail-Nutzer richten kann. Dabei verweist ComScore auf eine hohe Korrelation von Gmail- und Google+-Nutzung. Facebook auf der anderen Seite sei einige Zeit lang eine geschlossene Plattform für eine spezielle Zielgruppe gewesen; mittlerweile versammeln sich dort angeblich weltweit 750 Millionen Nutzer.

Vorige Woche war bereits von einem Besucherschwund auf Google+ die Rede, nachdem die Marktforscher von Hitwise berichtet hatten, dass die Zahl der Besuche auf der Plattform erstmals zurückgegangen sei. Das muss kein Widerspruch sein, denn Hitwises Zahlen lassen keinen direkten Schluss auf die Zahl der Nutzer zu.

ComScore geht davon aus, dass Facebook auf jeden Fall von Google+ beeinflusst wird – unabhängig davon, ob der Konkurrent erfolgreich ist oder nicht. Zumindest würden Zeichen gesetzt, dass Facebook nicht unangreifbar sei. Von Twitter unterscheide sich Google+ hingegen grundlegend, sodass der Kurznachrichtendienst möglicherweise vor einer eventuell starken Konkurrenz sicher sei.

Siehe dazu auch:

  • Google+ im heise Software-Verzeichnis

(anw)