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Google sagt: "Sorry!"

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Der Medienkonzern Google hat sich bei seinen Kunden für die Art und Weise der Schließung des kostenpflichtigen Video-Dienstes in der vergangenen Woche entschuldigt. Wollte man den Schritt zunächst in Gutsherrenmanier durchziehen und bereits geleistete Zahlungen für heruntergeladene, aber nicht mehr abspielbare Miet- oder Kauf-Videos lediglich in Form von Credits für den hauseigenen Bezahldienst Google Checkout erstatten, kommt das Unternehmen den Kunden nach zahlreichen Klagen nun richtig entgegen: Sämtliche über den Video-Dienst bezogene Medien können weitere sechs Monate abgespielt werden, das Unternehmen erstattet die Kosten für jedes bei Google gekaufte Video und überweist das Geld auf das angegebene Kreditkartenkonto, und wer bereits Google Checkout Credits erhalten hat, kann diese behalten.

"Wenn dir Freunde und wohlgesonnene Bekannte sagen, du hast einen Fehler gemacht, dann sollte man sich das zu Herzen nehmen", schreibt Video-Product-Manager Bindu Reddy im offiziellen Google-Blog. Auf den Gedanken mit den Checkout Credits sei man gekommen, weil man dies auf den ersten Blick als die unkomplizierteste Abwicklungsmethode erachtet habe. "Wir hätten aber daran denken sollen, dass einige Nutzer dies als eigennützig empfinden könnten." Google will sich jetzt in erster Linie auf werbefinanzierte Dienste konzentrieren, die das Unternehmen bereits Mitte vorigen Jahres getestet hatte. Im Oktober 2006 hatte das Unternehmen das Videoportal YouTube für 1,65 Milliarden US-Dollar übernommen, was den Suchmaschinenbetreiber auf Platz eins der Online-Videoplattformen katapultierte. (pmz)

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