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Google schaltet Instant Search ab

Google verabschiedet sich von der Instant-Suche: Die Suchmaschine zeigt während des Tippens keine Suchergebnisse mehr an, liefert aber weiterhin Vorschläge. Grund ist das veränderte Suchverhalten der Nutzer.

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Google schaltet Instant Search ab

Bislang hat Google seine Nutzer schon beim Tippen mit ersten Suchergebnissen versorgt. Damit ist nun Schluss: Google hat die Instant Search genannte Funktion abgeschaltet. Die Suchmaschine macht beim Tippen aber weiterhin Vorschläge und vervollständigt Eingaben. Die Suchfunktion soll nun auf allen Geräten einheitlich sein.

Google hatte die Instant-Suche 2010 eingeführt, um die Suche zu beschleunigen und zu vereinfachen. Zwei bis fünf Sekunden würden die Suchenden pro Anfrage sparen, erklärte die damalige Google-Vizepräsidentin Marissa Mayer. Sie bezeichnete die Funktion als eine "einfache und unkomplizierte Idee".

Seitdem ist jedoch die mobile Suche immer wichtiger geworden: Mehr als die Hälfte der Google-Nutzer suchen via Smartphone und Tablet. Deshalb habe man die Instant-Funktion jetzt abgeschaltet, bestätigte ein Google-Sprecher gegenüber dem Fach-Blog Search Engine Land. Die mobile Suche habe ihre eigenen Beschränkungen und erfordere eine andere Art der Eingabe. Bei Smartphones versperrt die virtuelle Tastatur die Sicht auf die Suchergebnisse, weshalb Instant Search nicht sehr hilfreich war. (dbe)

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