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Google strafft sein Dienste-Angebot

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Webdienste wie Google Web Security, Sidewiki und Aardvark gehören zu einer Reihe von Produkten, welche gemäß einem Blog-Beitrag von Google-Vizechef Alan Eustace von der Bildfläche verschwinden sollen. Dasselbe Schicksal ist demnach der Desktop-Suchmaschine Google Desktop, dem Google Maps API für Flash, dem Werkzeugbündel Google Pack und dem Google Image Labeler beschieden. Der Dienst Fast Flip ist bereits nicht mehr aufrufbar; nur über die Hilfeseite lässt sich noch erahnen, warum sich dieses Produkt nicht mit dem Ziel vertrug, dass Google mehr Kraft auf seine "higher impact products" verwenden will – mit dieser Formulierung meint Eustace wohl vorrangig das soziale Netzwerk Google+. Google Notebook soll in den kommenden Monaten in der Webdienstsuite Google Docs aufgehen, und der Service Subscribed Links, mit dem Softwareentwickler individuelle Suchantworten für bestimmte Anwender markieren konnten, wird ebenfalls eingestellt.

Passend zu den jüngsten Ausführungen von Google-Chef und Mitbegründer Larry Page hatte der Konzern vor kurzem bereits den Gesundheitsdatendienst Google Health sowie die Abfrage intelligenter Stromzähler über den Dienst Powermeter eingestellt. Auch das über zahlreiche Entwicklungsprojekte bekannt gewordene Portal Google Labs ist dem Frühjahrsputz in Mountain View zum Opfer gefallen. Trotzdem betont Eustace, Google habe noch nie Angst vor verwegenen Dingen gehabt, und das werde auch so bleiben. Der Konzern werde auch weiterhin Risiken inkauf nehmen, um sich mit interessanten, viel versprechenden Techniken einzulassen. (hps)

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