Menü
IFA

Google tritt Deutscher TV-Plattform bei

Passend dazu bekräftige die Deutsche TV-Plattform noch einmal, sich künftig im Bereich "Media Over IP" stärker engagieren zu wollen.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 11 Beiträge

Dr. Niklas Brambring (links), Leiter der AG Media Over IP, im Gespräch mit Andre Prahl, CEO Deutsche TV-Plattform.

(Bild: heise online / Nico Jurran)

Von

Google ist neuestes Mitglied der Vereinigung Deutsche TV-Plattform, ein Zusammenschluss privater Programmanbieter, öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten, Kommunikationsinfrastrukturbetreiber, Gerätehersteller, Universitäten und Forschungsinstituten, Bundesministerien, Landesregierungen und Landesmedienanstalten. Das gab die Vereinigung am heutigen Freitag auf der IFA bekannt.

Die Deutsche TV Plattform wurde 1990 mit dem Ziel gegründet, die Einführung, Verbreitung und Weiterentwicklung des digitalen Fernsehens in Deutschland zu fördern. Dass nun auch Google mit am Bord ist, ist jedoch kein Widerspruch: Bereits im vergangenen Jahr hatte die Vereinigung bekanntgegeben, sich verstärkt und die Verbreitung von Inhalten über IP zu kümmern.

Gegründet wurde zu diesem Zweck eine Arbeitsgemeinschaft "Media Over IP" unter der Leitung von Niklas Brambring, CEO des Streamingdienstes Zattoo. Der betonte auf der IFA-Veranstaltung noch einmal, dass sich die AG weniger um die neuesten Features als mehr um die Basistechnik kümmern werde.

Ziel müsse es sein, den Zuschauern über das Internet die gleiche Qualität bei gleicher Zuverlässigkeit zu bieten wie das klassische Fernsehen. Zu diesem Zweck werde sich die Vereinigung beispielsweise daran machen, einheitliche Standards für die Signalübergabe zwischen Sender und Provider zu schaffen.

Das klassische Fernsehen will die Deutsche TV-Plattform dennoch nicht aus dem Auge verlieren. Die Vereinigung bietet deshalb nun die Website uhdr.de an, die Informationen zu den Themen Ultra HD und HDR liefert. (nij)