Google übernimmt Paketbox-Anbieter

Das kanadische Startup-Unternehmen BufferBox stellt Paket-Schließfächer bereit, an die man etwa Online-Bestellungen liefern lassen kann. Google stärkt mit dem Kauf seine Online-Shopping-Pläne.

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Von
  • Rudolf Opitz

Nach Suchmaschinen und Mobil-Plattformen plant Google, den Online-Versand auszubauen und dem Branchen-Primus Amazon Konkurrenz zu machen. Dazu passt die 17 Millionen US-Dollar teure Übernahme des kanadischen Startup-Unternehmens BufferBox, den unter anderen der GoogleWatchBlog meldete.

BufferBox stellt einen mit den DHL-Packstationen vergleichbaren Dienst bereit, nur dass sich Pakete an den BufferBox-Postfächern nicht aufgeben lassen und die BufferBox von allen Paketdiensten bestückt werden kann. Nach Auslieferung des Pakets bekommt der Kunde eine E-Mail mit einer PIN, mit der er seine Lieferung an der Box abholen kann.

Noch ist der BufferBox-Dienst des gerade zwei Jahre alten Startups in der Probephase und bis Ende 2012 kostenlos. Zudem stehen die BufferBox-Stationen nur in Toronto. Die Bufferbox-Gründer feiern in ihrem Blog die Übernahme durch Google – zumal nun ein finanzstarkes Unternehmen den Ausbau des Versanddienstes beschleunigen kann. (rop)