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Google und Mozilla zanken über WebP

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Während Google daran arbeitet, das im vergangenen Jahr vorgestellte Grafikformat WebP als JPEG-Nachfolger im Web zu etablieren und WebP-Unterstützung in seinen Chrome-Browser eingebaut hat, sperrt sich Mozilla gegen das Format in seiner aktuellen Definition. Derzeit, so ein Kommentar zu einem Bugzilla-Eintrag wegen des fehlenden WebP-Supports in Firefox, sei nicht klar, ob WebP überhaupt einen Vorteil gegenüber JPEG bietet, wie Google behauptet – laut Google sind WebP-Dateien bei vergleichbarer Bildqualität bis zu 40 Prozent kleiner als JPEG-Dateien, was Ladezeiten von bildlastigen Websites reduziert.

Robert O'Callahan von der Mozilla Corporation fasst den Mozilla-Standpunkt zusammen: "Wir wollen das, was WebP heute ist, nicht implementieren. Wenn es morgen viel besser ist, kann man den Bugzilla-Eintrag wieder öffnen." (odi)

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