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Google unterstützt SMS-Nachfolger RCS

Nächster Anlauf nach der Joyn-Schlappe: Die Mobilfunk-Betreiber haben von Google die Zusage bekommen, dass Android den SMS-Nachfolger RCS unterstützt.

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Smartphone

(Bild: dpa, Peter Kneffel/Archiv)

Die Mobilfunk-Betreiber haben sich bei ihrem neuen Anlauf, einen SMS-Nachfolger zu etablieren, wichtige Rückendeckung von Google gesichert. Der Internet-Konzern wird den Standard RCS in seinem Mobil-Betriebssystem Android unterstützen. "RCS ist aus unserer Sicht die Evolution, die Zukunft von SMS", sagte Android-Chef Hiroshi Lockheimer auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona.

RCS (Rich Communications Services) ist ein plattformübergreifender Übertragungsstandard, der ähnliche Funktionen wie die beliebten Messaging-Dienste (WhatsApp, iMessage) ermöglichen soll. Während Kurzmitteilungs-Dienste wie WhatsApp sehr populär seien, brauche es auch eine Möglichkeit zur übergreifenden Kommunikation, betonte Lockheimer. Die Mobilfunkprovider hoffen natürlich auf einen Nachfolger ihrer langsam sterbenden Cash Cow SMS.

Nach Joyn kommt immmr

Bei den Messaging-Plattformen ist vor allem Facebook sehr stark: Der zugekaufte Dienst WhatsApp hat eine Milliarde Nutzer und der Facebook-Messenger 800 Millionen.

Die Telekom versucht derweil mit ihrem beim Mobile World Congress vorgestellten Dienst immmr einen neuen Anlauf eines Kommunikationsdienstes: Dabei soll es sich um ein geräte- und netzwerkunabhängiges Konzept handeln. Man könne die eigene Mobilfunknummer auf jedem Gerät nutzen, sie sei dann nicht an eine SIM-Karte gebunden. Genaue Details nannte die Telekom noch nicht. Der vorhergehende Versuch der Telekom, mit dem Dienst Joyn einen SMS-Nachfolger zu etablieren, hat bislang wenig Früchte getragen.

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(Mit Material der dpa) / (axk)

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