Google verkauft Datenbrille Glass in den USA

Google gibt erstmals allen in den USA die Möglichkeit, sich eine seiner Datenbrillen Google Glass zu kaufen. Wie groß die Nachfrage ist, bleibt zunächst unbekannt. Die Aktion dürfte aber nur einen Tag dauern.

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  • dpa

Google hat am heutigen Dienstag den freien Verkauf seiner Google Glass in den USA für eine begrenzte Zeit begonnen. Die Zahl der Geräte ist beschränkt und reicht vermutlich nur für einen Tag - "streicht den Tag im Kalender an", hatte Google in seiner Ankündigung geschrieben. Der Internet-Konzern vertreibt die Brille nur online, die Käufer müssen US-Einwohner sein. Der Preis liegt wie bei den bisherigen Test-Nutzern bei 1500 US-Dollar (knapp 1100 Euro) plus Steuern.

Die Glass auf der Nase von Google-Mitgründer Sergey Brin.

(Bild: dpa, Christoph Dernbach)

Das Testprogramm für die Datenbrille von Google war vor rund einem Jahr eröffnet worden. Google suchte die ersten Probenutzer aus einer Vielzahl von Bewerbungen aus. Später durften die rund 10.000 "Glass Explorer" einige Bekannte einladen. Ein Termin für eine allgemeine Markteinführung von Google Glass wurde bisher nicht genannt. Datenschützer äußern Bedenken, besonders wegen der Fotofunktion.

In einem Software-Update kurz vor Beginn der Verkaufsaktion vereinfachte Google den Umgang mit Fotos und Sprachbefehlen. Zugleich wurde die die Videoanruf-Funktion gestrichen. Die Qualität sei zu niedrig gewesen, hieß es zur Begründung. Weniger als zehn Prozent der Nutzer hätten zu der Funktion gegriffen. (mho)