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Google verknüpft Chromebooks stärker mit Android

Android und Chrome OS rücken näher zusammen. Chromebooks werden Benachrichtigungen vom Smartphone anzeigen und umgekehrt. Einige Android-Apps sollen zukünftig auch auf Chrome OS laufen.

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Neben Android leistet sich Google mit Chrome OS auch ein Betriebssystem für Notebooks. Beide haben derzeit nur wenig miteinander zu tun, doch das soll sich in Zukunft ändern. Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O gab der für Android und Chrome zuständige Vizepräsident Sundar Pichai einen Ausblick, wie Android-Smartphone und Chromebook in Zukunft stärker verknüpft werden sollen.

Android-Apps wie Flipboard sollen künftig auch auf Chrome OS im Fenster laufen.

(Bild: Screenshot)

Ähnlich wie sich Android L per Bluetooth-Uhr entsperren lässt, braucht sich der Chromebook-Nutzer in Zukunft nicht mehr selber einloggen, wenn sein Smartphone in der Nähe ist. Chrome OS wird zudem Benachrichtigungen vom Smartphone anzeigen, darunter Infos zu eingehenden SMS, Telefonate oder zum Akkustand. Das Smartphone zeigt im Gegenzug Infos vom verknüpften Chromebook an.

Auch der persönliche Assistent Google Now hält Einzug auf Chrome OS: Dessen situationsabhängige Karteikarten werden zwischen beiden Geräten geteilt. Technische Details und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, sagte Google nicht. Ein ähnliches Konzept hatte Apple kürzlich bei der Präsentation von iOS 8 und der neuen Version von Mac OS X gezeigt.

Noch in einem frühen Stadium befindet sich ein Android-Emulator für Chrome OS, also die Möglichkeit, Android-Apps unter Chrome OS zu starten. Auf dem Desktop öffnet sich dafür ein Fenster in Smartphone- oder Tablet-Größe, in dem die Android-App läuft. Sie soll sich voll in das System integrieren und mit Maus und Tastatur bedienbar sein. Zudem kann die Anwendung auf Hardwarefunktionen wie die Kamera zugreifen. (asp)