Googles Gigabit-Netz hat großes Interesse geweckt

Mit Fiber-to-the-home will Google in den USA zehntausende Menschen vernetzen. Um mitmachen zu dürfen, haben sich die Gemeinden einiges einfallen lassen.

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Googles Aufruf, sich an das geplante Glasfasernetz an verschiedenen Standorten der USA anzuschließen, war nach einem Blog-Eintrag des zuständigen Projektmanagers Jim Kelly ein voller Erfolg. Bis zum Ende der Bewerbungsfrist am vergangenen Freitag seien 1100 Anträge von Gemeinden und 194.000 Anträge von Haushalten eingegangen. Das Netz mit FTTH -Verbindungen (Fiber to the home) soll in der ersten Ausbauphase mindestens 50.000 Menschen mit einer Bandbreite von 1 GBit/s versorgen, später möglicherweise 500.000.

Google will in den kommenden Monaten die Bewerbungen prüfen und mit den Kommunen Gespräche führen, um entscheiden zu können, welche Standorte in der ersten Ausbauphase angeschlossen werden. Zum Ende des Jahres soll der Netzplan feststehen.

Googles Pläne von einem 1-GBit/s-Glasfasernetz hat Kommunen und Einzelpersonen aus den gesamten USA neugierig gemacht.

(Bild: Google)

Um sich interessant zu machen, haben sich die Bewerber einiges einfallen lassen: Der Bürgermeister von Sarasota ist zum Beispiel mit Haien tauchen gegangen, der Bürgermeister von Duluth in Eiswasser geschwommen, und die Stadt Rancho Cucamonga hat sich übergangsweise in Rancho Googlemonga umbenannt. (ola)