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Googles Programmiersprache Go 1.7 bringt einige Weiterentwicklungen

Die von Google ursprünglich als C-Alternative positionierte Programmiersprache Go bringt in Version 1.7 wenig Änderungen an der Sprache selbst. Viele Neuerungen stecken dagegen in den Tools und Bibliotheken.

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Programmiersprrache: Go 1.7 erschienen

Google hat die Version 1.7 der Programmiersprache Go freigegeben. Go ist eine von Google vorangetriebene Sprache, die das Unternehmen 2009 vorstellte. Damals platzierte es Go als C-Alternative. 2015 befreite sich das Projekt dann von letzten C-Überbleibseln im eigenen Code. Bekannte Systeme, die mit Go geschrieben worden sind, sind beispielsweise die MongoDB-Tools und Docker; natürlich kommt Go auch bei Google zum Einsatz, aber auch zum Beispiel bei SoundCloud. Das Vorgänger-Release Go 1.6 war im Februar erschienen.

Das neue Release 1.7 enthält unter anderem einen neuen Port für IBMs Mainframe System z (s390x), außerdem zahlreiche Überarbeitungen auf Compilerebene. Es gibt ein neues, kompakteres Format zum Exportieren von Daten. Zusätzlich ist von Beschleunigungen bei der Garbage Collection und Änderungen beim Generieren von Metadaten sowie Stack Frame Pointers für Profiling-Werkzeuge wie perf unter Linux oder VTune von Intel die Rede.

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Etliche Überarbeitungen trifft man bei den Standardbibliotheken an. Und eine kleine Änderung gibt es bei der Sprachdefinition. Anstelle des bisherigen, nicht präzise definierten "Final Statements" tritt nun das "Terminating Statement". Es ist in der Form definiert, wie es dem Verhalten der gc- und gccgo-Compiler entspricht.

Details zu den Neuerungen in Go 1.7 bringt heise Developer:

(Frank Müller, Alexander Neumann) / (jk)
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