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Googles VR-kompatibler 360°-Film "Pearl" für Oscar nominiert

Der Virtual Reality-Kurzfilm "Pearl" ist für die Academy Awards 2017 in der Kategorie "Animierte Kurzfilme" nominiert. Sowohl im Browser als auch per Smartphone-App kann der Film kostenfrei in 360° auf YouTube erlebt werden – ganz ohne VR-Brille.

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Googles VR-kompatibler 360°-Film "Pearl" für Oscar nominiert

Der 360°-Kurzfilm "Pearl" ist in der Kategorie "Animierter Kurzfilm" für die Academy Awards 2017 nominiert. Der Regisseur Patrick Osborne war bereits mit dem Disney-Kurzfilm "Feast" ein Anwärter, seit Dienstag steht seine Nominierung für den Kurzfilm "Pearl" aus der Virtual Reality-Reihe "Google Spotlight Story" fest.

(Bild: Twitter)

Der Film spielt im Familienwagen von Tochter Pearl und ihrem Vater, der sie als Musiker über Jahre hinweg kutschiert, bis sie selbst den Wagen fahren kann. Ob "Pearl" ein animierter Road Movie oder eher ein Musikvideo ist, bleibt dem Zuschauer überlassen. Fest steht: Es ist der erste Oscar-nominierte Virtual Reality-kompatible Film. Der Google-Kurzfilm feierte im April 2016 auf dem Tribeca Film Festival seine Premiere, seitdem ist er auch online verfügbar.

"Pearl" steht wie alle bisherigen Kurzfilme der Virtual Reality-Reihe von Google auf YouTube bereit. Im Browser und per Smartphone-App des Videoportals lässt sich der fünfeinhalbminütige Film ansehen – aus jedem beliebigen Winkel.

Im Browser bewegt man hierfür den Mauszeiger, auf dem Smartphone reicht das bloße Schwenken des Geräts, um den Blickwinkel zu ändern. Eine Virtual Reality-Brille benötigt man für diesen Film nicht. Für die HTC Vive gibt es aber auch eine Version, neben dem 360°-Blick aus dem Auto heraus kann der Nutzer hier auch den Kopf aus dem Dachfenster stecken und sich von dort aus im Film umsehen. (lel)

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