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Googles Webbrowser Chrome in neuen Versionen

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Erstmals liegt Googles Browser Chrome für Mac und Linux in stabilen Versionen vor. Zugleich erscheint für Windows ein Upgrade auf Version 5. Damit ist der Browser auf allen drei Plattformen auf dem gleichen Stand. Bislang mussten sich Nutzer von Linux oder Mac OS X, die Chrome ausprobieren wollten, auf die im Dezember fertiggestellten Betaversionen verlassen. Die neuen stabilen Versionen können auch die zahlreichen Chrome-Erweiterungen nutzen.

Auch Windows-Anwender werden durch den Upgrade auf Version 5 einige Änderungen verzeichnen, die bisher der Anfang Mai veröffentlichten Beta-Version vorbehalten waren. Chrome 5 unterstützt diverse HTML5-Techniken wie das Geolocation API, das auf Rückfrage den Benutzer anhand seiner Verbindungsdaten lokalisieren kann, Web Sockets für eine direkte Internetverbindung ohne HTTP-Overhead, einen App Cache, der ähnlich wie Google Gears Webanwendungen kontrollierbar für einen Offline-Modus lokal speichert, und das Drag&Drop-API für die leichtere Gestaltung von Weboberflächen. Außerdem soll sich die JavaScript-Performance neuerlich gesteigert haben.

Auch bei der Bedienoberfläche gab es Verbesserungen: Ähnlich wie Opera synchronisiert der Browser nicht mehr nur Lesezeichen zwischen verschiedenen Installationen, sondern auch Einstellungen wie die Startseite, installierte Themes oder den Zoom-Faktor. Erweiterungen lassen sich nun separat für den Inkognito-Modus aktivieren, bei dem der Browser keine lokalen Daten speichert. Neu gestaltet hat Google den Lesezeichen-Manager. Google hat außerdem angekündigt, Chrome 5 zusammen mit dem Flash Player auszuliefern, sobald Adobe dessen demnächst erwartete Version 10.1 veröffentlicht haben wird.

Siehe dazu auch:

Google Chrome im heise Software-Verzeichnis (heb)