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Googles elektronische Geldbörse geht in den Regelbetrieb

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Google hat nach vier Monaten die Feldtestphase für seine elektronische Geldbörse abgeschlossen. Nun liefert der Internetdienstleister Besitzern eines Sprint-Smartphones Nexus S 4G eine Software aus, mit der sie das Bezahlsystem nutzen können, heißt es im Google-Weblog. Das Smartphone hat einen NFC-Chip, der das berührungslose Zahlen ermöglicht.

Mit Google Wallet können teilnehmende US-Bürger landesweit mit ihrem Smartphone an den Terminals des von Mastercard gestellten PayPass-Systems zahlen. Der NFC-Chip im Handy überträgt die in einem eigens abgesicherten Bereich des Chips abgelegten Zahlungsinformationen des Karteninhabers, wenn das Smartphone kurz an das Terminal gehalten wird.

"Das ist erst der Anfang", schrieb der für die Bezahldienste zuständige Manager Osama Bedier im Firmenblog. "Unser Ziel ist es, dass Du alle Deine Karten für Google Wallet benutzen kannst." Mit Visa, American Express und Discover hat Google weitere große Kreditkarten-Anbieter ins Boot geholt. Nun fehlen noch taugliche Smartphones. "Wir rechnen damit, dass wir Google Wallet in der Zukunft auf mehr Telefone bringen können", erklärte Bedier. Die drei deutschen Mobilfunkanbieter Telekom, Vodafone und O2 wollen im kommenden Jahr mit ihrem seit 2008 laufenden Handy-Payment-Projekt Mpass durchstarten.

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(anw)