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Grafik-Gerüchte: Nvidias 40nm-Grafikchips erst im Spätsommer?

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Connect3D Radeon HD 4770

(Bild: mydrivers.com)

Einem Bericht der chinesischen Commercial Times zufolge könnte Nvidia im Juni mit der Produktion von 40-Nanometer-Grafikchips beginnen. Dabei handelt es sich um den Einsteiger-Chip GT218, den GT214 und GT214 für Mittelklasse-Grafikkarten und einen GT215 für den High-End-Mobilbereich. In den Handel dürften erste 40-Nanometer-Exemplare wohl frühestens Anfang des dritten Quartals gelangen, sollte sich der Bericht bewahrheiten.

Konkurrent AMD kann dagegen wie berichtet bereits am 28. April unter der Bezeichnung Radeon HD 4770 die ersten rund 100 Euro teuren Performance-Grafikkarten mit 40-Nanometer-Chip vorstellen. Wie nun Fudzilla erfahren haben will, könnte es aber mit im Handel verfügbaren Karten in den ersten ein bis zwei Wochen knapp werden, da AMD wohl nicht genug RV740-Grafikchips für einen weltweit gleichzeitigen Marktstart aufbringen kann.

HIS Radeon HD 4770

(Bild: itocp.com)

Die RV740-GPU besitzt 640-Shader-Einheiten, ist mit GDDR5-Speicherbausteinen bestückt und dürfte leistungsmäßig zwischen der Radeon HD 4830 und Radeon HD 4850 liegen. Neben den Taktfrequenzen von Grafikchip (750 MHz) und Speicher (1600 MHz) fanden auch erste Bilder des Referenzdesigns in den letzten Tagen den Weg ins Netz. Mit den Modellen von HIS und Connect3D gibt es nun auch HD-4770-Karten mit einem vom Referenzdesign abweichenden Kühler zu sehen.

Glaubt man der Gerüchteküche The Inquirer, dann könnte Nvidia bereits im Oktober erste DirectX-11-kompatible GT300-Grafikchips an die Boardpartner ausliefern. Dies wäre allerdings nur möglich, wenn die Kalifornier tatsächlich im Juni die Schaltkreisentwürfe an den Halbleiterfertiger übermitteln, die ersten Testläufe mit dem A0-Silizium im Juni erfolgreich und keine weiteren Steppings nötig sind. Sollte dieser Idealfall eintreten, ist wahrscheinlich Mitte November mit ersten DirectX-11-Grafikkarten von Nvidia im Handel zu rechnen. Bewahrheiten sich die Gerüchte um AMDs kommende DirectX-11-Grafikkarten, dann hängt Nvidia dennoch mindestens zwei Monate hinterher.

AMD CEO Dirk Meyer bestätigte heute im Rahmen der Bekanntgabe der Quartalszahlen zumindest, dass DirectX-11-kompatible Radeon-Grafikkarten in der zweiten Jahreshälfte erscheinen sollen. Wann genau, ließ er offen. (mfi)