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Grafikchip-Markt wächst leicht im zweiten Quartal

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Der Grafikchip-Markt ist im zweiten Quartal 2013 um 4,6 Prozent gewachsen, während der PC-Markt im gleichen Zeitraum um 2,5 Prozent geschrumpft sei. Dies geht aus einer Analyse des US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens Jon Peddie Research (JPR) hervor. Es zählt die auf Prozessoren integrierten und auf Grafikkarten sitzenden GPUs, nicht aber jene in Smartphones und Tablets.

Den Grund für das Wachstum sieht Jon Peddie hauptsächlich im Interesse von PC- und Notebook-Nutzern, weiterhin dedizierte Grafikkarten einzusetzen, statt sich mit den in Kombiprozessoren sitzenden IGPs zufrieden zu geben. Im Jahresvergleich brach der Grafikmarkt im Vergleich zum PC-Markt allerdings ein, jedoch nur halb so stark (-6,8 vs. -11,2 Prozent).

Marktanteil Q2/2013 Marktanteil Q1/2013 Marktanteil Q2/2012
AMD 21,9 % 20,6 % 22,7 %
Intel 62,0 % 61,1 % 62,0 %
Nvidia 16,1 % 18,3 % 14,8 %
Datenquelle: Jon Peddie Research

Ein genauer Blick auf die Zahlen offenbart, dass sich AMDs Absatz an CPU-GPU-Kombiprozessoren für Desktop-PCs um 9,6 Prozent verringerte (vgl. Q1/13), während er im Notebook-Bereich förmlich explodierte (+47,1 Prozent). Ein ähnlicher, wenn auch wesentlich schwächerer Trend ist bei Intels Notebook-GPUs zu verzeichnen (-1,4 / +12,1 Prozent). Der reine GPU-Vertrieb ist bei AMD und Intel um 10,9 beziehungsweise 6,2 Prozent gestiegen. Schlecht sieht es hingegen für die Firma Nvidia aus, die 8 Prozent weniger GPUs im zweiten Quartal auslieferte. Folglich rutschte auch ihr Marktanteil von 18,3 auf 16,1 Prozent ab. (mfi)