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Grafikkarten für Arbeit und Spiel: Eine Entscheidungshilfe

Das GPU-Upgrade steht an. Doch welche Karte passt zu den eigenen Ansprüchen und zum Budget? Im aktuellen Heft gibt c’t eine Entscheidungshilfe.

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Grafikkarten für Arbeit und Spiel:

Für Spieler brechen gute Zeiten an: AMDs Vega 56 ist endlich zuverlässig für etwa 400 Euro zu bekommen, während Nvidia derzeit sein neues Turing-Portfolio in den Markt und die schnellsten Pascal-Karten so langsam in Rente schickt. Dennoch bleibt die Auswahl an aktuellen Karten unüberschaubar. Filtert man im Online-Preisvergleich allein nach den aktuellen Architekturen von AMD und Nvidia, bekommt man 684 Treffer.

Natürlich lässt sich das Feld nach oben durch das Preislimit und nach unten durch die gewünschte Mindestperformance eingrenzen. Doch auch dann lauern noch Fallstricke: So unterscheidet sich etwa eine GeForce GTX 1060 mit 3 GByte nicht etwa nur durch die geringere Speichermenge von der teureren 6-GByte-Variante; auf ihr rechnen auch weniger Shader. Ähnlich sieht es bei der Radeon RX 560 und RX 560D aus.

Besonders verwirrend geht es bei der GeForce GTX 1050 zu, von der es eine Version mit 2 und eine mit 3 GByte Speicher gibt. Wieder hat die Karte mit mehr Speicher auch mehr Shader, sollte also auf den ersten Blick klar im Vorteil sein. Allerdings beschneidet Nvidia das Speicher-Interface der 3-GByte-Karte auf 96 statt 128 Bit, sodass die GPU mit angezogener Handbremse läuft. In den meisten Situationen lohnt sich der Aufpreis für den zusätzlichen Speicher also nicht, zumal die deutlich schnellere GeForce GTX 1050 Ti mit 4 GByte nur wenig mehr kostet.

Um solche Stolperfallen zu vermeiden, gibt c’t in der Ausgabe 23/2018 auf neun Seiten nicht nur eine Entscheidungshilfe, welche Grafikkarte die richtige für welchen Zweck ist, sondern liefert auch einen Performance-Vergleich von knapp 50 GPUs — von der einfachen integrierten Prozessorgrafik bis hin zum aktuellen 3D-Protz GeForce RTX 2080 Ti. Außerdem kommen auch Workstation-Karten und Rechenbeschleuniger für Server zum Zuge und es gibt einen Überblick zum derzeitigen Stand unter Linux.

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