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Green-IT beim Bund: Stromverbrauch in fünf Jahren fast halbiert

Die Bundesregierung hat ihr Ende 2008 beschlossenes Ziel nach eigenen Angaben übertroffen, bis 2013 den Energieverbrauch durch PCs, Laptops, Server und Peripheriegeräte in den Ressorts um 40 Prozent zu reduzieren. Sie will das Projekt fortsetzen.

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"Die Initiative Green IT hat sich als voller Erfolg erwiesen", freut sich Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium. Cornelia Rogall-Grothe, IT-Beauftragte der Bundesregierung, lobte die Mitarbeiter, die geholfen hätten, die ambitionierten Vorgaben zu erreichen. Die Behörden des Bundes müssten besonders im Wachstumsfeld IT beim Umweltschutz vorangehen.

Grund für den Jubel sind die vom Bundesinnenministerium jetzt vorgelegten Ergebnisse des Vorzeigeprojekts. Demnach konnte die Bundesverwaltung innerhalb der vergangenen fünf Jahre den Stromverbrauch für ihre Informationstechnik um 48 Prozent senken. 40 Prozent hatte sie anvisiert. Wegen des Erfolgs soll die Initiative unter neuen Vorzeichen bis 2017 fortgeführt werden.

Schon im Jahr 2009, dem ersten des Projekts, hatte der Bund den IT-Stromverbrauch um 14,2 Prozent auf 570 Millionen kWh reduzieren können. Für die neue Phase hat er sich vorgenommen, die Summe auf dem Stand der inzwischen erreichten 390 Millionen kWh im Jahr trotz zu erwartender Leistungssteigerungen zu halten. Dabei sollen die Kriterien Nutzungsdauer, Materialreduktion und Ressourcenschonung verstärkt beachtet werden. Bei der Bewertung der Energie- und Ressourceneffizienz in Rechenzentren will die Verwaltung zudem die Vorgaben des "Blauen Engels" für einen energiebewussten Betrieb befolgen. (anw)