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Größte indische Lebensversicherung wechselt von SCO zu Linux

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Die Life Insurance Corporation of India (LIC), größtes Unternehmen der Branche auf dem Subkontinent, setzt künftig auf Linux. Bisher arbeiteten bei der Versicherung rund 6000 Server mit SCO UnixWare 7, wie es derzeit auch die SCO-Homepage noch ausweist.

Zum Einsatz kommen soll bei dem indischen Unternehmen, das 2500 IT-Kräfte beschäftigt, eine Linux-Distribution von Red Hat zusammen mit Intel-basierten Servern von IBM, HP, Wipro und Accel ICIM. Zur Begründung heißt es in indischen Medienberichten, die Verantwortlichen versprechen sich von dem Umstieg erhebliche Kosteneinsparungen. Insgesamt handele es sich um 2048 Bundles. Anders als unter der bisherigen Konstellation, in der bei LIC zum Beispiel noch Microsoft-Software verwendet wird, soll Linux künftig auch auf den Desktops präsent sein und die Büroarbeit mit OpenOffice erledigt werden. Außerdem sollen Datenbanken des Unternehmens für alle Filialen verfügbar werden.

Die Entscheidung der indischen Lebensversicherer ist von einiger Brisanz in der derzeitigen Diskussion um Urheberrechtsansprüche der SCO Group an Teilen des Unix System V, die in Linux eingeflossen sein sollen. Über dies hatte SCO IBM verklagt und sich mit Red Hat angelegt. Dagegen wehrt sich Red Hat mittlerweile per Klage gegen SCO.

Zu den Entwicklungen im Streit zwischen SCO, IBM und der Open-Source-Gemeinde siehe auch: (anw)

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