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Großbritannien: GCHQ warnt Politik vor Hacker-Angriffen aus Russland

Der britische Nachrichtendienst GCHQ warnt die britischen Politiker, sich besser vor Hackerangriffen zu schützen. Beweise für russische Angriffe gebe es derweil aber nicht, sagt der Außenminister Boris Johnson.

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Hacker

Symbolfoto

(Bild: dpa)

Vor einem politisch motivierten Angriff durch Hacker hat der britische Nachrichtendienst GCHQ die britischen Parteien gewarnt. Die BBC zitiert einen Bericht, in dem Empfehlungen dazu ausgesprochen wurden, wie sich die Parteien gegen mögliche Attacken absichern sollen.

In einem Schreiben ruft der Chef des National Cyber Security Centre (NCSC) demnach dazu auf, sich besser vor "Angriffen auf unsere demokratischen Prozesse" zu schützen – auch vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse in den USA und Deutschland. Im Januar hatten US-Geheimdienste die russische Regierung beschuldigt, durch Cyber-Attacken versucht zu haben, Einfluss auf die Wahl des neuen US-Präsidenten zu nehmen. Ebenfalls im Januar war auch in Deutschland eine Diskussion über russische Hackerangriffe auf Computer des Bundestags entbrannt. Zudem befürchtet die Bundesregierung Angriffe auf die bevorstehende Bundestagswahl.

Der britische Außenminister Boris Johnson sagte derweil, es gebe keine Beweise für erfolgreich ausgeführte Cyberangriffe Russlands gegen Großbritannien. Sehr wohl aber habe man Beweise dafür, dass Russland zu einem solchen Angriff in der Lage sei. Und es bestehe kein Zweifel daran, dass Russland bereit sei, sich allerlei "schmutziger Tricks" zu bedienen. (msi)

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