Große Resonanz auf Wettbewerb für barrierefreie Webgestaltung

Die Initiatoren des BIENE-Award (Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten), die Stiftung Digitale Chancen und Aktion Mensch, freuen sich über eine größere Resonanz als erwartet.

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Die Initiatoren des BIENE-Award (Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten), die Stiftung Digitale Chancen und Aktion Mensch, freuen sich über eine größere Resonanz als erwartet.

Der BIENE-Award hat das Ziel, Vorbilder für sinnvolle und nutzbare barrierefreie Web-Angebote zu schaffen und bekannt zu machen sowie Kommunikation und produktives Miteinander zu fördern. Der Wettbewerb ist in die Kategorien E-Commerce, E-Government, Kultur und Gesellschaft, Wissenschaft und Forschung sowie Medien unterteilt. Auszeichnungen winken für herausragende und innovative Lösungen, die spezifische Bedürfnisse einzelner Nutzergruppen berücksichtigen, Angebote für Kinder, gehörlose Menschen oder Menschen mit geistiger Behinderung.

Die Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen, Jutta Croll, hatte maximal 100 Teilnehmer kalkuliert und freut sich nach dem Ende der Ausschreibungsfrist am 1. September 2003 über die Anmeldung von 170 Betreibern und Gestaltern deutschsprachiger Webangebote. Sie betont, daß die Integration von Menschen mit Behinderungen in der Informationsgesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Festaktes in Berlin am 3. Dezember 2003 statt. Bis dahin prüfen Fachleute an der Universität Bremen die Beiträge der Bewerber einerseits nach der "Barrierefreie Informationstechnik Verordnung ( BITV), andererseits nach allgemeinen Bewertungskriterien. "Die barrierefreie Webgestaltung soll auch für Menschen ohne Behinderung inhaltlich und gestalterisch interessant sein", betonte Iris Cornelssen, Projektleiterin für den Wettbewerb bei der Aktion Mensch.

Die Teilnehmer wetteifern vorrangig um Anerkennung und "Ehre", denn es sind keine Preisgelder vorgesehen. An Vereine und Selbsthilfegruppen mit Angeboten von öffentlichem Interesse, die nicht kommerzielle Websites betreiben, wird ein Förderpreis von bis zu 2.500 Euro vergeben. (sko) /