Menü

Großes 4K-Display mit DisplayHDR 1000 und Gaming-Eignung: Philips Momentum 436M6VBPAB

Philips hat ein neues 4K-Display im Angebot, das HDR-Inhalte in besonders guter Qualität darstellen und dabei noch schnell genug für E-Sport-Spiele sein soll.

von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 86 Beiträge
Großes 4K-Display mit DisplayHDR 1000 und Gaming-Eignung: Philips Momentum 436M6VBPAB

Philips Momentum 436M6VBPAB

(Bild: Philips)

Philips hat ein Display vorgestellt, das Bilder in 4K-Auflösung anzeigt und für Display HDR1000 spezifiziert ist. Das bedeutet, dass es in der Spitze eine Helligkeit von 1000 cd/m³ erreicht und damit etwa HDR-Filme oder HDR-Spiele mit besonders hoher Bildqualität darstellt. Nach dem DisplayHDR-Vesa-Standard zählt das als Philips Momentum 436M6VBPAB bezeichnete Gerät damit zur "High-End"-Kategorie. Die typische Helligkeit beträgt laut Spezifikation 720 cd/m³. Das Panel stellt 1,07 Milliarden Farben dar – die Paneltreiber selbst sind nur 8 Bit breit, die restlichen 2 Bit werden per Frame Rate Control (FRC) hinzugerechnet.

Bei 3840×2160 Bildpunkten erreicht das MVA-Panel eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz. Den Farbraum BT.209 deckt das 436M6VBPAB laut Philips zu 100 Prozent ab, DCI-P3 zu 97,6 Prozent. Das Kontrastverhältnis soll bei 4000:1 liegen. Das Display hat eine Bilddiagonale von knapp 43 Zoll und soll im "typischen Betrieb" laut Philips 162 Watt schlucken, im Standby 0,5 Watt. An der Rückseite des Displays strahlen farbige LEDs die Wand in den zum Bildinhalt passenden Farben an (Ambiglow). Laut Philips soll sich das Displays durch eine geringe Latenz auch für schnelle E-Sport-Spiele eignen.

Das Philips 436M6VBPAB hat einen HDMI-2.0-Anschluss, einen normalgroßen und einen Mini-DisplayPort nach Standard 1.2 und eine USB-C-Buchse – letztere erlaubt den Betrieb im DP-Alt-Modus. Dazu hat das Display noch zwei USB-3.0-Anschlüsse. Zwei 7-Watt-Lautsprecher sind eingebaut. Philips listet das Display bereits auf seiner Website. Preis und Verfügbarkeit hat das Unternehmen allerdings noch nicht bekannt gegeben.

Wer etwa HDR-Spiele auf das Display bringen will, braucht auch ein leistungsfähiges Zuspielsystem mit HDR-fähiger Grafikeinheit. High Dynamic Range beherrschen Grafikkarten aus den Serien AMD Radeon RX 400 und Radeon RX 500 mit Polaris-GPUs, AMD Radeon RX Vega 56 und RX Vega 64 mit Vega-GPUs sowie die Nvidia-Serie GeForce GTX 1000. Auch die für Spiele zu langsamen Prozessorgrafikkerne der Intel-CPU-Generationen Kaby Lake (Core i-7000), Kaby Lake Refresh und Coffee Lake (Core i-8000) sind HDR-kompatibel. (mfi)

Zur Startseite
Anzeige