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Groupon büßt Umsatz ein, aber der Aktienkurs steigt

Im Jahresabstand sanken die Quartalserlöse von Groupon, aber die Anleger hatten schlechtere Ergebnisse erwartet. Also gewann die Aktie nachbörslich. Das Unternehmen feiert sich außerdem für den milliardsten verkauften Rapatt-Gutschein.

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Groupon-Firmensitz in Berlin

(Bild: dpa, Jens Kalaene/Archiv)

Die Gutschein-Plattform Groupon hat zu Jahresbeginn Abstriche machen müssen. Im ersten Quartal sank der Umsatz um 2 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum auf 732 Millionen US-Dollar (645 Millionen Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der starke Dollar, der die Auslandseinnahmen nach Umrechnung in US-Währung verringert, belastete wie bereits in den Vorquartalen die Bilanz. Groupon rutschte tiefer in die roten Zahlen.

Ende Februar 2016 knackte Groupon die Marke von einer Milliarde verkaufter Coupons

(Bild: Groupon)

Der Quartalsverlust stieg auf 49,1 Millionen Dollar nach 14,3 Millionen im Vorjahr. Anleger hatten aber noch schlechtere Zahlen erwartet. Die Aktie gewann nachbörslich zunächst fast 4 Prozent. Das Unternehmen stellte zudem einen neuen Finanzchef vor: Mike Randolfi ersetzt Brian Kayman, der den Posten interimsweise übernommen hatte.

Stolz verwies das Unternehmen darauf, im ersten Quartal 2016 den milliardsten Rabatt-Gutschein verkauft zu haben. Dadurch dürfe sich Groupon laut eigener Aussage zu Firmen wie Apple, McDonald's oder Uber gesellen, die ebenfalls die Milliarden-Marke beim Verkauf ihrer Produkte geknackt hätten. (mit Material der dpa) / (kbe)

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