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Günstiges Aldi-Notebook mit aktueller Hardware

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Nachdem das vorige Aldi-Notebook mit 999 Euro nicht gerade zu den absoluten Schnäppchen zählte, ist nun mal wieder eine günstigere Variante dran: Ab dem zweiten Mai will Aldi Nord ein Notebook mit AMD-Prozessor für 699 Euro verkaufen, Aldi Süd will am dritten Mai folgen.

Das Medion MD98300 wird vom AMD-Prozessor Turion 64 X2 TL-50 angetrieben, einem Zweikern-Prozessor mit 1,6 GHz Taktrate und 256 KByte L2-Cache pro Kern. Ein separater Grafikchip fehlt, stattdessen übernimmt der Chipsatz Nvidia GeForce Go 6150 die Displayansteuerung – er gehört zur modernen Klasse von Chipsatz-Grafikkernen, die für Büroarbeiten, Bild- und Videobearbeitung schnell genug sind, aber moderne Action-3D-Spiele nur ruckelig darstellen. Das Display zeigt 1280 × 800 Punkte auf 15,4 Zoll Diagonale; ob es spiegelt oder eine matte Oberfläche hat, verrät Aldi im Vorfeld nicht. Die Festplatte ist mit 120 GByte angenehm groß, der Hauptspeicher mit 1 GByte dem Betriebssystem Windows Vista Home Premium angemessen.

Die übrige Ausstattung entspricht dem aktuellen Standard: Brenner für CD-R(W), DVD±RW/DL und DVD-RAM, WLAN nach IEEE 802.11b/g, Kartenleser für SD/MMC/MSPro, USB 2.0, FireWire, LAN, Modem. In der Preisklasse nicht durchgehend zu finden sind SPDIF-Ausgang und TV-Anschluss. Dem Notebook liegen eine USB-Maus und eine Tasche bei. Medion gewährt eine dreijährige Garantie. Angaben zu Gewicht und Laufzeit macht Aldi nicht; das Notebook dürfte etwa 2,8 Kilogramm wiegen und rund drei Stunden ohne Stromnetz auskommen. Aufgrund der genügsamen Hardware springen die Lüfter wohl nur selten an.

Ein besonderes Schnäppchen stellt das MD98300 nicht dar; es reiht sich in bei ähnlicher Ausstattung manchmal sogar billigere Notebooks wie das Fujitsu Siemens Amilo Pa1510 ein. Im Vergleich punktet es immerhin mit der langen Garantie und Kleinigkeiten wie Maus oder Tasche. Für den Preis sind allerdings vereinzelt auch schon Notebooks mit etwas schnelleren separaten Grafikchips wie dem Nvidia GeForce 7300 zu bekommen. Wer mit einem Einkern-Prozessor der Billigserien AMD Sempron oder Intel Celeron auskommt, muss für eine sonst vergleichbare Konfiguration nur etwa 650 Euro hinblättern. Reicht eine kleinere Platte, sind teils deutlich weniger als 600 Euro fällig. (jow)