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Computex

Günstiges Mini-Notebook von MSI mit Festplatte

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Zur CeBIT waren die ersten Gehäusestudien des Mini-Notebooks von MSI zu sehen, später wurden einige Details bekannt – und auf der Computex kann man funktionsfähige Modelle im endgültigen Design ausprobieren. Demnach sieht MSI zwei Varianten des Wind getauften Mininotebooks vor, das U100 und das U90. Sie nutzen den gleichen Barebone, haben aber unterschiedliche Displays. Im U100 sitzt ein 10-Zoll-Panel mit 1024 × 600 Punkten, im U90 eines mit 8,9 Zoll Diagonale; zumindest das U100 kommt mit einer stromsparenden LED-Hintergrundbeleuchtung.

MSI Wind (4 Bilder)

Das MSI Wind U100 dürfte dank großer Tastatur, 10-Zoll-Display und 80-GByte-Festplatte eines der praktikabelsten Netbooks werden und bleibt mit etwa 400 Euro im erschwinglichen Rahmen.

Die Medion-Version des MSI Wind hat schon die deutsche Tastaturbelegung.

Gemeinsam ist beiden die Atom-Plattform mit 1,6-GHz-Prozessor (Atom N270) und Chipsatzgrafik (945GSE), auch nutzen beide anders als der Asus Eee PC und der Acer Aspire One eine herkömmliche 2,5-Zoll-SATA-Festplatte und keinen Flash-Speicher. Die Tasten liegen im 17,5-mm-Raster und eignen sich damit einigermaßen für Vielschreiber. VGA, USB (3 Buchsen), Webcam, Kartenleser, LAN, WLAN und Audioanschlüsse sind serienmäßig, Bluetooth optional. Der Hauptspeicher lässt sich auf bis zu 2 GByte ausbauen. Als Betriebssystem liefert MSI Windows XP Home aus. Zur Laufzeit macht MSI keine Angaben.

Das Gehäuse ist in weiß, schwarz oder rosa lieferbar. Das Wind U100 soll in Deutschland ab August lieferbar sein, als Preis für die Version mit 1 GByte Hauptspeicher, 80-GByte-Platte und Windows XP Home peilt MSI etwa 400 Euro an. Eine silberne Version des U100 will Medion unter dem Namen Akoya anbieten.

Die Wind-Serie umfasst aber nicht nur die beiden Notebooks, sondern MSI hat auch einen Wind PC mit Atom-Innenleben gezeigt. (jow)

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