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Guild Wars 2: Cheater wird im Spiel hingerichtet

Nachdem ein mogelnder Spieler wochenlang andere Spieler im MMORPG Guild Wars 2 terrorisierte, griffen die Admins durch: Sie sperrten seine Accounts und ließen eine seiner Figuren in den Tod springen.

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(Bild: Screenshot)

Mit einem drastischen Schritt haben die Admins des Online-Rollenspiels Guild Wars 2 einen mogelnden Spieler bestraft: Sie haben nicht nur seine Accounts mit allen dazugehörigen Spielfiguren gesperrt, sondern auch noch an einem seiner Avatare ein virtuelles Todesurteil vollstreckt. Ein Youtube-Video zeigt die letzte Minute im virtuellen Leben der Spielfigur: Von einem Admin gesteuert, wird sie bis auf die Unterwäsche entkleidet, begibt auf eine hohe Brüstung in der Spielwelt und hüpft von dort in den Pixel-Tod.

Der Mogler soll wochenlang Lücken im Spiel ausgenutzt haben, um sich massive Vorteile gegenüber anderen Spielern zu verschaffen, wie die Spieleseite Kotaku berichtet. Nachdem zahlreiche Beschwerden und ein Videobeweis aufgelaufen waren, reagierte der Spielbetreiber ArenaNet schließlich. Die Maßnahme traf laut Kotaku auf geteiltes Echo bei Spielern: Während viele die gerechte Strafe begrüßten, kritisierten andere, dass ArenaNet besser die Lücken im Spiele stopfen sollte, statt Zeit mit öffentlichen Erniedrigungen zu verschwenden. (axk)