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Gute Zeiten für Adobe

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Adobes Geschäftsergebnisse für das zweite Quartal 2001 übersteigen die Erwartungen der Analysten. Der für seine Grafik- und DTP-Software bekannte Hersteller erzielte in diesem Zeitraum einen Nettogewinn von 61,3 Millionen US-Dollar. Das zweite Quartal des Vorjahres hatte Adobe mit einem Gewinn von 65,8 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Seinen Umsatz konnte das Unternehmen um 15 Prozent von 300,1 Millionen auf 344,1 Millionen US-Dollar steigern.

Die Zahlen hat Adobe zum Teil dem Erfolg der PDF-Software Acrobat 5 zu verdanken. Im zugehörigen Geschäftsbereich ePaper verbuchte das Unternehmen im zweiten Quartal einen Umsatz von 90 Millionen US-Dollar, 67 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Sparten "Cross Media Publishing" (darunter Illustrator) und "Web Publishing" (inklusive Photoshop) verzeichneten eine Umsatzsteigerung von acht Prozent auf 88,1 Millionen beziehungsweise von sechs Prozent auf 137,3 Millionen US-Dollar.

Windows-Produkte brachten 71 Prozent des Umsatzes ein. Der Beitrag von Mac-OS-Software zum Gesamtumsatz betrug 29 Prozent – im zweiten Quartal 2000 waren es noch 36 Prozent. Dies sei ein Ergebnis zunehmender Software-Verkäufe an große Unternehmen, begründete Adobe-Chef Bruce Chizen die Verteilung.

Für das dritte Quartal dämpft Adobe die Erwartungen der Analysten: Die Umsätze würden etwas zurückgehen, da die Nachfrage in Europa und den USA geringer sei als erwartet. Im vierten Quartal sei wieder mit einer Steigerung zu rechnen, da dann wichtige Software-Upgrades ausgeliefert würden.