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HCL schließt Übernahme von IBM Software-Produkten ab

Der drittgrößte indische IT-Konzern bildet eine neue Software-Division und übernimmt den Vertrieb und das Marketing erworbener Software-Produkte von IBM.

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Der Noida SEZ Campus von HCL Technologies.

(Bild: Wikimedia Commons (Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported))

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HCL bildet eine neue Division HCL Software unter Leitung von Darren Oberst, in der sieben Software-Produkte eingehen, die HCL nun vollständig von IBM erworben hat. Neben den ehemaligen Lotus-Produkten Notes/Domino und Connections sind das AppScan (Anwendungsentwicklung), BigFix (Gerätemanagement), Unica (Marketing), Commerce und Portal.

Bisher teilten sich IBM und HCL die Verantwortung, indem IBM Marketing und Verkauf leistete und die Entwicklung bei HCL lag. Zum Ende Juni ist nun HCL der alleinige Eigentümer und übernimmt auch den Vertrieb und das Marketing.

Bereits Anfang Dezember 2018 hatten HCL und IBM diese Transaktion angekündigt. Die Genehmigung durch die amerikanischen Behörden zog sich durch den langen Shutdown der US-Regierung zur Jahreswende in die Länge. Statt im April konnten die beiden Unternehmen die Übernahme erst zum Ende Juni 2019 abschließen und trafen damit den offiziellen Termin "Mitte des Jahres".

Während IBMs Software Group im Sparmodus war und in wiederkehrenden Wellen Mitarbeiter freistellte, sieht HCL Entwicklungspotenzial und stellt neue Mitarbeiter ein. (vowe)