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HP stellt Notebook-Sommerkollektion vor

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Der PC-Hersteller HP hat auf einer Presseveranstaltung sein Notebook-Programm für die nächsten Monate präsentiert. Die meisten Neulinge gibt es bei den Consumer-Serien Compaq, HP, Pavilion und Envy, doch auch die Geschäftskunden können unter neuen ProBooks wählen.

Bei etlichen neuen Modellen hat der Kunde die Wahl zwischen Prozessoren aus Intels Core-i-Portfolio und AMDs neuer Danube-Plattform, mit der AMD erstmals Quad-Core-Prozessoren für Notebooks anbieten wird. Mit technischen Details zu Danube hält sich AMD derzeit zwar noch zurück, doch da HP damit ausgestattete Notebooks bereits ab Juni verkaufen will, dürfte es bis zur öffentlichen Vorstellung nicht mehr allzu lange dauern.

HP Pavilion dv7: 17-Zöller mit Intel- oder AMD-Prozessor und AMD-Grafikchip

(Bild: HP)

AMDs neue Prozessoren kommen nicht nur in Consumer-Notebooks der Serien Compaq Presario CQ62 (15,6 Zoll, ab 499 Euro), HP G62 (15,6 Zoll, ab 599 Euro) sowie Pavilion dv6 (15,6 Zoll, ab 699 Euro) und dv7 (17,3 Zoll, ab 699 Euro) zum Einsatz, sondern auch in den Business-Notebooks ProBook 6555b (15,6 Zoll,ab 715 Euro) und HP 625 – eine Besonderheit, verwenden viele Hersteller in Business-Segment doch ausschließlich Intel-CPUs.

Core-i-Prozessoren werden im ProBook 6550b (15,6 Zoll) und ProBook 6450b (14 Zoll) verbaut. An alle drei ProBooks passen die bekannten serienübergreifenden Dockingstationen und die Zusatzakkus zum Unterschnallen. Dem HP 625 und seinem Core-2-Duo-Gegenstück HP 620 (15,6 Zoll) fehlen die Dockinganschlüsse und manche Konfigurationen haben kein mattes Display.

Mit dem ProBook 6555b bringt HP ein Business-Notebook mit AMD-Technik auf den Markt.

(Bild: HP)

Ausschließlich mit Spiegeldisplay erhältlich sind die vier oben genannten Consumer-Notebook-Serien, die allesamt auch in Konfigurationen mit Intels Core-i-Prozessoren erhältlich sind. Unabhängig vom Prozessorhersteller kommen darin nur DirectX-11-Grafikchips von AMD/ATI zum Einsatz – als einziges Notebook mit Nvidia-Grafik verbleibt das schon länger erhältiche Pavilion dv8 (18,4 Zoll) in HPs Portfolio.

Bei den Edel-Notebooks der Envy-Serie wechselt HP das bestehende Angebot komplett aus: Die bisherigen Modelle Envy 13 (13,3 Zoll) und Envy 15 (15,6 Zoll) werden demnächst nicht mehr gefertigt und im Juni durch das Envy 14 (14,5 Zoll, ab 1299 Euro) und das Envy 17 (17,3 Zoll, ab 1499 Euro) ersetzt. Als Neuerung haben beide jetzt ein Slot-in-Laufwerk an Bord, das allerdings trotz der hohen Preise keine Blu-rays liest. Beide Modelle bekommen ein farbstarkes Radiance-Display, das leider hinter einer spiegelnden Plexiglasscheibe sitzt. Die Envys gibt es nur mit Core-i-Prozessoren.

Envy 17: HPs Edel-Notebook kostet mindestens 1500 Euro, den 14-Zöller gibt es ab 1300 Euro.

(Bild: HP)

Gleiches gilt für die kleineren Consumer-Notebooks Pavilion dv3 (13,3 Zoll, ab 799 Euro) und Pavilion dm4 (14 Zoll, ab 899 Euro), ein Nachfolger für das Athlon-Neo-befeuerte Pavilion dv2 ist dagegen nicht geplant.

Im Netbook-Segment schickt HP ein Trio ins Rennen. Das Mini 210 (ab 350 Euro) kommt erst Mitte Juni und hat einen neuen Atom-Prozessor an Bord. Das Display sitzt hinter einer spiegelnden Scheibe, Konfigurationen mit HD-Panel kommen hierzulande nicht auf den Markt. Das Mini 110 und das Compaq Mini CQ10 kommen mit matten 10-Zoll-Displays und dem Atom N450. (mue)

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