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HP tauscht defekten Notebookspeicher um

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Ein Speicherfehler kann bei mehreren Notebook-Modellen des Herstellers HP zu Abstürzen und Datenverlusten führen. Betroffen seien bis zu 900.000 Geräte mit einer bestimmten Konstellation von Speicher, Prozessor und Chipsatz, so der Hersteller. Die kritischen 128-, 256- und 512-MByte-SoDIMM-Module wurden von Infineon, Samsung, Winbond und Micron zwischen März 2002 und Juli 2003 hergestellt.

Das Fehlverhalten der RAM-Module entsteht durch einen Design-Fehler in einem Schaltkreis, der für den Self-Refresh-Zyklus des Speichers verantwortlich ist. Es tritt aber nur in Verbindung mit bestimmten Intel-Chipsätzen (845MP, 845MZ, 852PM, 852GME or 855PM) und Prozessoren (Pentium 4 und Pentium M) auf, die den Stromspar-Modus Dubbed C3 beherrschen.

Wahrscheinlich sind auch Notebooks anderer Hersteller betroffen, die eine ähnliche Konstellation von Komponenten verwenden. Bislang ist aber außer HP noch keine Firma damit an die Öffentlichkeit getreten. Ein ähnliches Problem mit Micron-Speicher hatte Dell im Jahr 2000. Damals waren 400.000 Geräte betroffen.

Auf seiner Support-Seite bietet HP eine Software zum Download an, mit der man das eigene Notebook testen kann. Besitzer betroffener Geräte sollen dann online ein Replacement-Kit bestellen, das neben den Austauschmodulen, einer detaillierte Anleitung und einem passenden Schraubenzieher auch einen frankierten Rückumschlag für die defekten Module enthält. Mit dem Umtausch der Module schenkt HP dem Kunden einen 32-MByte-USB-Stick als Wiedergutmachung. Das kostenlose Austauschprogramm soll nur bis zum Ende dieses Jahres laufen.

Betroffene Geräte: (bbe)

  • Compaq Evo Notebook: N610c, N610v, N620c,N800c, N800v, N800w, N1000c, N1000v
  • Compaq Presario 1500, 2800, x1000, x1200
  • HP Compaq Business Notebook nx7000
  • HP Pavilion zt3000