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HP will in Deutschland bis zu 1500 Stellen auslagern

Hewlett-Packard verschlankt sich weiter: In Deutschland sollen zwischen 1000 und 1500 Jobs aus dem Bereich Bereich Enterprise Services an andere IT-Dienstleister ausgelagert werden.

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Hewlett-Packard Rüsselsheim

(Bild: dpa, Boris Roessler)

Der Computer-Riese Hewlett-Packard will in Deutschland nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur 1000 bis 1500 Stellen an andere IT-Dienstleister auslagern. Betroffen sei der Bereich Enterprise Services in Deutschland, der sich mit IT-Outsourcing, Beratung und dem IT-Projektgeschäft befasst, bestätigte ein Firmensprecher auf Anfrage. Der Konzern hat am Mittwoch die Mitarbeiter über die Pläne informiert. Sie sollen zum 1. Juli 2016 umgesetzt werden.

HP wolle mit anderen Firmen einen Lieferverbund für Outsourcing gründen, um flexibler auf Kundenwünsche reagieren zu können. Mit welchen Firmen der Konzern zusammen arbeiten wird und wie die Auslagerung aussieht, sei noch nicht entschieden. Darüber will der Konzern in den kommenden Wochen mit dem Betriebsrat beraten. "Wir suchen nach Dienstleistern, die für uns einen Teil der Lieferkette übernehmen können", sagte der Sprecher.

Bundesweit beschäftigt HP noch etwa 9000 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten. Das Vorhaben stehe in Einklang mit der globalen Strategie von HP, sagte der Sprecher. Im Zuge seiner Aufspaltung will HP noch einmal bis zu 30.000 weitere Arbeitsplätze weltweit streichen. Das hatte der Konzern Mitte September angekündigt. HP ist gerade dabei, einen bereits 2012 eingeleiteten Abbau von 55.000 Arbeitsplätzen abzuschließen. Zuletzt hatte HP gut 300.000 Beschäftigte. (axk)