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HTC-Smartphones mit Super-LCD statt AMOLED-Anzeigen

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Ab Spätsommer will HTC einige seiner Smartphones mit Super-LCDs von Sony statt der bis dato verbauten AMOLED-Displays ausstatten, darunter die Android-Modelle Desire und das Google-Smartphone Nexus One. Die Nachfrage sei vor allem bei Geräten mit einer Bildschirmdiagonale von 9,4 Zentimetern (3,7 Zoll) enorm hoch, begründete HTC-Chef Peter Chou die Entscheidung.

Die bislang eingesetzten AMOLED-Displays liefert Samsung, doch können die Koreaner die kurzfristig von HTC benötigten Mengen offenbar nicht liefern. Samsung produziert zurzeit eine Reihe eigener Smartphones mit dieser Displaytechnik, darunter das stark nachgefragte Android-Modell I9000 Galaxy S und das Bada-Smartphone S8500 Wave.

AMOLED-Displays bieten im Vergleich zu herkömmlichen LC-Anzeigen unabhängig vom Betrachtungswinkel sehr hohe Farbkontraste. Zudem benötigen sie weniger Akkustrom. Sonys Super-LCDs stammen aus der TV-Entwicklung, sind ebenfalls auf hohe Kontraste, kräftige Farben und einen weiten Blickwinkelbereich optimiert und sollen über ein bis zu fünf Mal besseres Energiemanagement verfügen, als normale LC-Displays.

Mit dem neuen Displayzulieferer hofft HTC, den Lieferengpass, der vor allem beim Desire besteht – zurzeit rechnet der Hersteller noch mit Lieferzeiten von bis zu fünf Wochen –, möglichst schnell beheben zu können. (rop)

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