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HTC Vive: Supportprobleme sollen behoben werden, alternativer Appstore in den Startlöchern

Viele HTC-Vive-Benutzer sind mit dem Support unzufrieden: Bei Defekten zeigte sich die Hotline häufig überfordert; viele Anfragen wurden ignoriert. Das soll nun besser werden. Außerdem: HTCs Viveport-Appstore startet in Europa.

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HTC Vive: Supportprobleme sollen behoben werden, alternativer Appstore in den Startlöchern

Bei defekten HTC-Vive-Komponenten (im Bild ein Lighthouse-Tracker) gab es in der Vergangenheit häufig Probleme mit dem Support.

(Bild: heise online / jkj)

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HTC Vive (99HAHZ017-00/​99HAHZ025-00/​99HAHZ026-00)
HTC Vive (99HAHZ017-00/​99HAHZ025-00/​99HAHZ026-00) ab € 599,–

Die Virtual-Reality-Brille HTC Vive hat die Herzen der VR-Fans seit dem Start im April diesen Jahres im Sturm erobert – zumindest so lange alles funktioniert, wie es soll. Treten Hardware-Defekte auf oder will man die Brille zurückgeben, kann es allerdings problematisch werden: Mehrere heise-online-Leser berichteten uns von einem völlig überforderten Support. Und auch auf Reddit gibt es etliche Leidensgeschichten zum Thema.

Auf der Gamescom konfrontierten wir HTC-Marketingchef Ryan Hoopingarner mit den negativen Supporterfahrungen. Hoopingarner versprach Besserung, das Problem sei bekannt. Laut Hoopingarner würde man das Thema sehr ernst nehmen, es habe "starke negative Reaktionen aus der Community" gegeben.

In Sachen Hardware hatte HTC auf der Gamescom keine Neuigkeiten zu berichten, dafür in puncto Software: Das Unternehmen will in Europa und den USA einen eigenen "Appstore" für VR-Anwendungen starten. Viveport heißt die Plattform, die die chinesische Kundschaft schon seit dem Vive-Start mit Software versorgt – hierzulande und im Rest der Welt läuft der Vertrieb über die Steam-Plattform von Vive-Mitentwickler Valve. Während Viveport in China alle Arten von VR-Software vertreibt, soll sich die Plattform in Europa und den USA auf Anwendungen und "Experiences" fokussieren – Spiele gibt es nicht.

HTC Vive Pre im c't-Fotostudio (7 Bilder)

Die HTC Vive hat Fresnel-Linsen eingebaut, die für ein tolles Bild sorgen - aber in einigen dunklen Szenen kann man dennoch das typische Ring-Muster wahrnehmen.
(Bild: c't)

(jkj)

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