HTC Vive im Test: Das Holodeck begeistert

Pünktlich zum Vorverkaufsbeginn der VR-Brille HTC Vive hat c't die Vorversion Vive Pre einem ersten Test unterzogen. Die Kollegen sind beeindruckt vom Mittendrin-Gefühl. Ebenfalls toll: Das offene Software-Konzept.

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Seit Montag kann mit der HTC Vive die zweite Virtual-Reality-Brille vorbestellt werden, für happige 899 Euro (inklusive Versandkosten in Deutschland noch happigere 959,69 Euro). Jan-Keno Janssen hat die zur finalen Version technisch identische Vive-Pre-Version vorab ausführlich für c't getestet und ist begeistert. In seinem Test schreibt er, selten habe ein technisches Gerät für so viel Entzücken gesorgt – trotz der vorhandenen Haken. Nicht nur seine, sondern auch die Erwartungen vieler Kollegen seien von dem beeindruckenden Holodeck-Gefühl der Vive übertroffen worden.

Software für die HTC Vive (14 Bilder)

Zur Vive mitgelieferter Launch-Titel Fantastic Contraption: Das Tüftelspiel bietet nicht nur eine wunderschöne Bonbon-Welt, sondern auch eine extrem gelungene Hand-Steuerung.
(Bild: c't)

Im Unterschied zur bekanntesten VR-Brille, der Oculus Rift, hat HTC Vive zwei laserbasierte Raum-Tracker. Schon die Kalibrierung dieses Systems machte den Kollegen Spaß. Zwischen den Trackern wird ein Tracking-Bereich aufgebaut, in dem die Technik nicht nur die Brille ortet, sondern auch die beiden Controller. So haben die Nutzer nicht nur das Gefühl, sich tatsächlich in einer anderen Welt zu bewegen, sondern können diese dank der genauen Controller auch gezielt manipulieren. Kommen die Spieler dabei dem Rand des Bereich zu nahe, warnt ein eingeblendetes Gitter vor dem unvermeidlichen Stoß an der gar nicht virtuellen Wand.

Bezüglich der Software verfolgen HTC und Valve eine andere Philosophie als etwa Oculus: Exklusivtitel gibt es nicht. Die SteamVR-Titel der Vive nutzen die OpenVR-Schnittstelle und funktionieren deswegen im Prinzip auch bei der Konkurrenz. Da fehlen aber die Controller, für eine deutlich intuitivere Steuerung. Die getesteten Spiele machen mit der Vive extrem viel Spaß, schreibt Janssen. So kann man kuriose Maschinen aufbauen, im dreidimensionalen Raum malen oder aber minigolfen. Das spiele sich dank der intuitiven Steuerung deutlich lustiger, als es in einem Text dargestellt werden könne.

Lesen Sie den ausführlichen Test bei c't:

(mho) / (axk)