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HTC Vive von innen: Interessante Eingeweide, gut reparierbar

Ifixit hat die HTC Vive auseinandergebaut und interessante Dinge herausgefunden: So nutzt HTC andere OLED-Displays als Oculus, die Hand-Controller sind intern nahezu identisch zum Steam-Controller.

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In der Vive-Brille stecken 32 Photodioden.

(Bild: Ifixit)

Das Virtual-Reality-System HTC Vive ist technisch ziemlich beeindruckend: Es kann sowohl VR-Brille als auch Hand-Controller auf bis zu 15 Quadratmetern millimetergenau tracken. Das US-Unternehmen Ifixit hat das gesamte Vive-Systems (Brille, Controller, Laser-Tracker) komplett auseinandergebaut – und interessante Dinge herausgefunden.

So unterscheiden sich die beiden verwendeten OLED-Displays von denen in der Oculus Rift. Die beiden Vive-Panels haben jeweils eine Diagonale von 91,8 Millimetern, bei der Rift sind es 90 mm. Die Auflösung pro Panel und Auge sind allerdings gleich: 1080 × 1200 Pixel. Bei der Vive ergibt das eine Punktdichte von 447 ppi, bei der Rift von 456 ppi.

Die Hand-Controller der Vive sind intern offenbar fast identisch mit Valves Steam Controller. Zusätzlich stecken beim VR-System aber 24 Photodioden zur Erkennung des Laser-Netzes in jedem der beiden Hand-Controller.

In Sachen Reparierbarkeit beurteilt Ifixit die HTC Vive gut und vergibt 8 von 10 Punkten. Anders als zum Beispiel bei vielen Apple-Produkten wird wenig Klebstoff verwendet, die meisten Teile sind mit Standard-Schrauben befestigt.

(jkj)