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Hacker-Angriffe auf US-Wahlen: Moskau vergleicht US-Vorwürfe zu Hackerangriffen mit Hexenjagd

Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Bericht von US.Geheimdiensten zurückweisen lassen, wonach seine Regierung hinter Hackerangriffen auf die US-Wahl steckt. Die Anschuldigungen würden einer Hexenjagd gleichen und seien ermüdend.

Moskau vergleicht US-Vorwürfe zu Hackerangriffen mit Hexenjagd

Der Kreml

(Bild: Alexandergusev, CC BY-SA 3.0 )

Russland hat die US-Vorwürfe einer Einmischung in die Präsidentenwahl durch Hackerangriffe mit einer Hexenjagd verglichen und entschieden zurückgewiesen. Der jüngste Bericht der US-amerikanischen Geheimdienste löse Enttäuschung aus, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag in Moskau. "Wir beobachten bei uns eine ernsthafte Ermüdung von diesen Anschuldigungen", sagte er der Agentur Interfax zufolge.

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Die Geheimdienste CIA, FBI und NSA hatten Ende der vergangenen Woche einen Bericht veröffentlicht, in dem sie Vorwürfe von Hackerangriffen gegen Russland bekräftigen. Sie beschuldigen Russlands Präsidenten Wladimir Putin, persönlich eine Manipulation der US-Wahlen angeordnet zu haben. Nur ein Teil des Berichts wurde veröffentlicht, der Rest ist geheim.

Peskow sagte, der öffentlich zugängliche Teil des Dokuments sei Putin von den russischen Behörden vorgelegt worden. Der Präsident hofft mit dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump auf eine Verbesserung des Verhältnisses zu den USA. Trump tritt am 20. Januar sein Amt an.

Der Kreml stehe bislang nicht in direktem Kontakt mit Trumps Team, betonte Peskow. Ein Treffen zwischen Putin und dem Republikaner werde nicht vor Trumps Vereidigung geplant, betonte er. (dpa) / (mho)

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