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Hacker dringen in Steam-Plattform von Valve Software ein

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Der Betreiber der Spiele-Distributionsplattform Steam hat seinen Kunden mitgeteilt, dass sich Hacker Zugriff auf die Anwenderdatenbank verschafft hätten. Wie Valve-Chef Gabe Newell in einer Rund-Mail schreibt, seien Unbekannte am Sonntag, den 6. November, in die Foren-Servern eingedrungen und hätten Hinweise auf eine Warez-Seite namens Fkn0wned hinterlassen, dessen Betreiber jedoch jedwede Beteiligung abstreiten. Nachdem Valve die Server abgeschaltet hatte, ergab die anschließende Untersuchung, dass die Angreifer neben den Forendaten auch Zugriff auf eine Steam-Datenbank hatten, in der Namen, Salt-Hashes von Passwörtern, Kaufbestätigungen von Spielen, Rechnungsadressen sowie verschlüsselte Kreditkarteninformationen gespeichert waren. Allerdings habe man derzeit noch keine Beweise gefunden, dass diese Daten tatsächlich von den Einbrechern abgerufen oder geknackt wurden. Man ermittle noch, teilte Newell mit und empfahl seiner Kundschaft, Kreditkartenabrechnungen genau zu prüfen.

Derzeit wisse man nur mit Gewissheit, dass "einige Foren-Accounts" kompromittiert seien. Zahlen, wieviele der derzeit rund 35 Millionen aktiven Steam-Accounts von dem Einbruch betroffen seien, nannte Newell indes nicht. Alle Forennutzer würden daher bei ihrem nächsten Login aufgefordert, ein neues Passwort einzugeben. Die Logins zu den Foren und zu den Steam-Accounts seien voneinander getrennt. Nutzer müssten für beide Zugänge Passwörter vergeben, die unterschiedlich sein können, aber nicht zwingend sein müssen. Steam-Kunden würde man zwar nicht zur Eingabe eines neuen Passwortes zwingen, Newell hält es aber für "keine schlechte Idee", diese zu ändern, besonders wenn es die gleichen seien wie für die Foren. Die Foren-Server wolle man sobald wie möglich wieder hochfahren. (hag)

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