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Hacker entdecken verstecktes Mining von Kryptowährungen als Einnahmequelle

Mit Rechenleistung kann man sich an der Verifizierung von Transaktionen in Kryptowährungen beteiligen und damit Geld verdienen. Zunehmend wird diese Möglichkeit ohne Wissen der Besitzer der verwendeten Computer genutzt.

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Hacker entdecken verstecktes Mining von Kryptowährungen als Einnahmequelle

Die Zahl der Angriffe durch Hacker, die Computer ihrer Opfer dazu bringen, neue Einheiten von Kryptowährungen zu schürfen, steigt. So meldete die Sicherheitsfirma Kaspersky Lab vor kurzem, in diesem Jahr auf bislang 1,65 Millionen Kunden-Computern Mining-Tools für Kryptowährungen gefunden zu haben – deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Zuletzt war sogar auf Webseiten des US-Fernsehsenders CBS Code entdeckt worden, der die Rechenleistung von Besuchern für Mining-Zwecke nutzte. Das berichtet Technology Review online in "Missbraucht für Krypto-Mining".

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Nach der Entdeckung bei CBS wurde dasselbe Mining-Tool im gesamten Internet gefunden. Es wurde erst im September von einem Anbieter namens Coinhive veröffentlicht und soll Website-Betreibern eine Möglichkeit geben, ohne Anzeigen Geld zu verdienen. Doch zu seinen fleißigsten ersten Nutzern scheinen Malware-Autoren zu gehören. In den vergangenen Wochen wurde die Software in Chrome-Erweiterungen und auf gehackten Wordpress-Seiten entdeckt. Außerdem haben Forscher vor kurzem mehrere große Botnets für Mining-Zwecke identifiziert.

Mit Antivirus-Software lassen sich versteckte Mining-Werkzeuge relativ leicht erkennen, sagt Justin Frier, Leiter der Cyber-Aufklärung bei der Sicherheitsfirma Darktrace. Schwieriger zu entdecken seien allerdings illegale Mining-Aktivitäten von Insidern, die ebenfalls Konjunktur haben. Dahinter stecken oft Mitarbeiter mit weit reichenden Netzwerk-Rechten und den technischen Fähigkeiten, die Recheninfrastruktur eines Unternehmens für Mining zu missbrauchen.

Mehr dazu bei Technology Review online:

und bei heise online:

(sma)

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