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Hacker erbeuten Hunderttausende persönliche Daten an US-Universität

Daten von über 300.000 Personen wurden bei einem Hack gegen die University of Maryland kompromittiert, unter anderem die Sozialversicherungsnummern.

Unbekannte Hacker haben persönliche Daten von mehr als 300.000 Studenten und Angestellten einer Universität im US-Bundesstaat Maryland erbeutet. Bei den gestohlenen Informationen handele es sich unter anderem um Namen, Geburtsdaten und Sozialversicherungsnummern, teilte der Präsident der University of Maryland den Betroffenen am Mittwochabend (Ortszeit) mit.

Diese Angaben reichen in den USA oft aus, um Identitätsdiebstahl zu begehen. Mit ihnen lassen sich im Internet etwa Bankkonten eröffnen, Kreditkarten bestellen und andere Geschäfte tätigen. Die Informationen von Studenten und Angestellten in der Datenbank reichten bis 1998 zurück. Es habe sich um einen äußerst ausgeklügelten Hacker-Angriff gehandelt, teilte die Universität mit, die unter anderem groß mit ihrem Studiengang „Cybersecurity“ wirbt. Details über die Natur des Angriffs wurden nicht genannt.

Es war nicht der erste Angriff auf die Studenten-Datenbank in den USA. 2010 hatten Hacker Zugriff auf Daten von rund 750 000 Menschen an einer Universität im Staat Ohio verschafft. (dpa) / (axk)

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