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Hacker und Malware-Bekämpfer Marcus Hutchins wieder frei

Erst hatte er die Ausbreitung eines Verschlüsselungstrojaners verhindert, dann wurde er im August wegen angeblicher Entwicklung eines Banking-Trojaners verhaftet und unter Arrest gestellt. Nun darf sich Marcus Hutchings wieder frei bewegen.

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Hacker

(Bild: medithIT, CC BY 2.0 )

Im August wurde der britische Sicherheitsexperte und Hacker Marcus Hutchins vom FBI in Las Vegas (USA) festgenommen. Die US-Justiz warf ihm vor, den Banking-Trojaner "Kronos" entwickelt zu haben. In der Anklageschrift hieß es, dass der Hacker im Zeitraum von Juli 2104 bis Juli 2015 zusammen mit noch mindestens einem Gleichgesinnten die Entwicklung der Banken-Malware und deren Vermarktung vorgenommen haben soll.

Wenige Monate zuvor hatte Hutchins, der auf Twitter als @malwareTechBlog unterwegs ist, noch weltweiten Ruhm erlangt, weil er die rasche Ausbreitung des Verschlüsselungstrojaners "WannaCry" verhindert hatte, der über 100.000 Rechner befallen hatte. Per Zufall hatte Hutchings eine Art Notschalter im Code gefunden.

Nach einem Bericht von Spiegel Online soll Marcus Hutchings nun nicht mehr unter Hausarrest stehen, sondern sich wieder frei bewegen dürfen. Seit der Verhaftung und Freilassung gegen eine Kaution wartete Hutchings in Los Angeles auf seinen Prozess. Weil die Behörden befürchteten, dass er versuchen würde auszureisen, stellten sie ihn unter Hausarrest, überwachten seinen Standort via GPS und begrenzten seinen Internet-Zugang. (pen)

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