Halbleiter-Ausrüster Applied Materials und Tokyo Electron fusionieren

Das neue Unternehmen soll einen neuen Namen bekommen und in den Niederlanden angesiedelt werden.

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Im Geschäft mit Computer-Chips und Displays entsteht ein neues internationales Schwergewicht. Die US-Firma Applied Materials und der japanische Konzern Tokyo Electron legen ihre Geschäfte zusammen. Das neue Unternehmen werde einen Marktwert von 29 Milliarden Dollar haben, heißt es in einer Mitteilung. Es soll einen neuen Namen bekommen und in den Niederlanden angesiedelt werden, während zwei Firmenzentralen in Tokio und dem kalifornischen Santa Clara bleiben.

Heutige Aktionäre von Applied Materials sollen mit rund 68 Prozent die Mehrheit an der neuen Firma halten. Der heutige Chef von Applied Materials, Gary Dickerson, werde den Spitzenjob übernehmen. Das Geschäft soll im der zweiten Hälfte 2014 abgeschlossen werden.

Die beiden Unternehmen bieten Ausrüstung, Software und Dienstleistungen für die Produktion von Chips beispielsweise für Smartphones sowie von Flachbildschirmen an. Das Zusammengehen werde die Entwicklung neuer Technik bei Halbleitern und Displays beschleunigen, hieß es zur Begründung. Zudem sollen zunächst 250 Millionen Dollar im Jahr eingespart werden, und später 500 Millionen jährlich. (anw)