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Halbleiterhersteller X-Fab mit zweistelligem Wachstum

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Der Erfurter Halbleiterhersteller X-Fab ist gut im Geschäft. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um rund 66 Prozent auf 299,3 Millionen Euro. Dazu trug auch die von der Dresdner Halbleiter-Firma ZMD übernommene Waferfertigung bei, die vom 1. April 2007 an 32,6 Millionen Euro zum Umsatz beisteuerte. Die X-Fab Silicon Foundries Group erwirtschaftete laut Mitteilung einen Vorsteuergewinn von 28,3 Millionen Euro und damit 65 Prozent mehr als im Jahr 2006.

X-Fab-CEO Hans-Jürgen Straub meint, sein Unternehmen sei "kräftig gewachsen und hat 2007 neue Umsatzrekorde erreicht, so waren es erstmals in einem Quartal mehr als 110 Millionen US-Dollar beziehungsweise im Gesamtjahr über 400 Millionen US-Dollar Umsatz". Nach den Erweiterungen um die Standorte in Kuching (Malaysia) und Dresden stehe in diesem Jahr die interne Optimierung im Vordergrund. Dennoch geht er davon, dass das Wachstum des Unternehmens auch 2008 über dem Branchendurchschnitt liegen werde.

Das Unternehmen mit Werken in Erfurt, Dresden, Großbritannien, den USA und Malaysia beschäftigt etwa 2600 Mitarbeiter. Die X-Fab Semiconductor Foundries AG produziert Schaltkreise für Autos, Telekommunikation oder Konsumgüter. Das Unternehmen ging 1992 aus Teilen des ehemaligen Mikroelektronik-Kombinats der DDR hervor, das in Erfurt bis 1989 seine Zentrale, mehrere Chipfabriken und einige tausend Beschäftigte hatte. (anw)