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Handy-Markt legte 2007 kräftig zu

Marktforschern von ABI Research zufolge wurden 2007 im vierten Quartal weltweit 342 Millionen und im gesamten Jahr rund 1,15 Milliarden Handys und Smartphones ausgeliefert – gegenüber 2006 ist das ein Plus von satten 15,8 Prozent. Während viele Märkte fürchten, die Weltwirtschaft werde dem Abschwung in der US-amerikanischen Wirtschaft folgen, konnten fast alle Mobilfunk-Hersteller ein starkes Quartalsergebnis feiern.

Nur Motorola musste reichlich Anteile abgeben: Sie schrumpften von 23,3 Prozent 2006 auf 12,4 Prozent, wovon die Mitbewerber kräftig profitierten. Doch die Firma will sich 2008 wieder fangen. Mit neuen Modellen wie dem Musikhandy Rokr E8 und dem Smartphone Z10 versucht der US-Hersteller, Boden gut zu machen. Im Bereich der preiswerten Einsteiger-Handys, wie sie gerade in neuen Märkten wie Indien und Afrika eine große Rolle spielen, verringerte Motorola seine Marktpräsenz, während Nokia, Samsung und LG sowie chinesische Anbieter wie ZTE and Huawei zulegen konnten.

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Für 2008 korrigierte ABI Research seine Voraussage für die Zunahme des Handys-Markts von 13,5 auf 12 Prozent nach unten und rechntete so die wachsende Unsicherheit über die Stabilität der globalen Ökonomie mit ein. (rop)

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