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Hannover Messe: Logistikmarktplatz mit mehr als 200.000 Lkw

Auf der hannoverschen Industriemesse stellt sich die DHL-Tochter Saloodo, die Transportunternehmen und Versender auf einer Plattform zusammenbringt, erstmals einem größeren Publikum vor.

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(Bild: Saloodo)

Erst im Januar hat die Frachtbörse Saloodo seine Arbeit aufgenommen. Seither haben sich dort bereits über 1900 Transportunternehmen registriert. Somit bietet die Plattform Unternehmen einen Zugang zu mehr als 200.000 Lkw, die Services in mehr als 17 europäische Länder anbieten. Die Plattform richtet sich vor allem an B2B-Unternehmen mit kurzfristigem Versandbedarf sowie kleinere und mittlere Unternehmen. Saloodo ist eine DHL-Tochter. Als solche hat sie Zugriff auf das Logistiknetzwerk der Konzernmutter.

Kunden stellen ihre Sendungen über ein Web-Frontend ein.

(Bild: Saloodo!)

Auf seinem Stand (Halle Halle 6, F09) stellt das Start-up seine Plattform vor. Versender erfassen dort in einem Web-Frontend ihre Sendungen. Sie erhalten dann "umgehend" verbindliche Angebote der auf der Plattform registrierten Logistikunternehmen. Buchen sie über Saloodo Transportunternehmen, können sie auf der Plattform auch administrative Prozesse der Transporte abbwickeln. Ein Dashboard zeigt dazu Transportaufträge, Sendungsstatus, Zustellnachweise, Schadensdokumentationen, Rechnungen und vieles mehr an.

Transportunternehmen sollen mit Saloodo die Kapazitäten ihrer Transportfahrzeuge optimal auszulasten. Auch den Logistikern versucht die Plattform die Arbeit möglichst einfach zu machen. So zeigt Saloodo als Messeneuheit seinen neuen dynamischen Preiskalkulator, der Spediteuren helfen soll, ihre Angebote möglichst wettbewerbsfähig zu gestalten. Der Transportpreiskalkulator zeigt dem Dienstleister jetzt unmittelbar vor Angebotsabgabe an, ob sein Preis im Durchschnitt der anderen abgegebenen Angebote liegt, somit attraktiv oder möglicherweise nicht wettbewerbsfähig ist. (jo)