Menü

Hannover Messe: Produktionsplanung per GUI

Im Produktionsplanungs-System (PPS) Delfoi Planner beschreibt man Produktionsabläufe und Maschineneinsätze wie in einem Projektmanagement-System mit Hilfe von Zeitbalken unter einer grafischen Bedienoberfläche.

vorlesen Drucken Kommentare lesen 7 Beiträge

(Bild: dpa, David Keane)

Das finnische Softwarehaus Delfoi feiert Premiere für sein Poduktionsplanungs-System Delfoi Planner 4.0 mit grafischer Bedienoberfläche. Statt mit herkömmlichen, unübersichtlichen Tabelleneinträgen beschreibt man die Fertigungs-Jobs einer Anlage darin mit Zeitbalken. Wie in einer Partitur gibt es für jede Fertigungsstation eine Zeitachse, auf der man Reservierungen für die aktuellen Aufträge notieren kann. Aufträge, die nacheinander verschiedene Stationen belegen, werden als Verbindungslinien zwischen den geplanten Maschinenzeiten auf den unterschiedlichen Achsen dargestellt.

Im Delfoy Planner 4.0 lassensich Maschinenzeiten ähnlich verplanen wie Ressourcen im Projektmanagement.

Ergibt sich bei einer Fertigungsstation eine Verzögerung, etwa durch einen Defekt, kann man den betroffenen Zeitraum mit der Maus verlängern und erkennt unmittelbar alle resultierenden Terminverschiebungen. Für etwaige Umlenkungen auf funktionsgleiche Alternativstationen macht die Software jedoch keine Vorschläge. Genau wie beim Planen eines neuen Auftrags bleibt es Aufgabe der Fabrikleitung, welche Maschinen für welchen Auftrag eingesetzt werden.

Das Computermagazin c't widmet sich in der aktuellen Ausgabe (09/17) in mehreren Artikeln dem Thema "Vernetzte Industrie" und der Hannover Messe 2017

(hps)