Hardware der Playstation 4 kostet 281 Euro

Im Unterschied zum Vorgänger muss Sony bei der Herstellung der Spielekonsole nicht draufzahlen. Am teuersten sind Kombiprozessor und Arbeitsspeicher.

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Die Marktforscher von IHS iSuppli haben die Playstation 4 genauer unter die Lupe genommen und die Fertigungskosten ermittelt. Demnach entspricht der Wert der Bauteile 372 US-Dollar (etwa 274 €) zu denen 9 US-Dollar (rund 6,60 €) für den Zusammenbau hinzukommen.

Am Verkauf der Playstation 4 verdient Sony nur wenige Dollar.

Damit bleiben bei einem Verkaufspreis von 399 US-Dollar 18 US-Dollar (rund 13 €)Marge übrig. Laut IHS iSuppli wird Sony damit zunächst Verlust machen, da die Kosten für Marketing und Vertrieb darüber liegen. Ihren Gewinn erzielen Spielekonsolen in der Regel nicht durch den Verkauf der Hardware, sondern durch Spiele und Medien.

Die teuersten Posten der Playstation sind der Kombiprozessor mit 8 Jaguar-CPU-Kernen und einer Grafikeinheit mit 1152 Shadern für 100 US-Dollar sowie der 8 GByte große GDDR5-Speicher für 88 US-Dollar. Festplatte (37 US-Dollar), Gehäuse (35 US-Dollar), Blu-ray-Laufwerk (28 US-Dollar), Netzteil (20 US-Dollar) und die restlichen elektrischen Komponenten (40 US-Dollar) ergeben die andere Hälfte der Fertigungskosten.

Bei der ersten Version der Playstation 3 musste Sony unter anderem wegen des teuren Cell-Prozessors 100 US-Dollar pro Konsole drauflegen. Die Playstation 4 dürfte dank mehrerer Sparmaßnahmen bei der Herstellung nach Meinung der Marktforscher deutlich schneller die Gewinnschwelle erreichen. (odi)