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Harter Smartphone-Wettkampf drückt Samsungs Gewinn

Den weltweiten "ökonomischen Gegenwind" hat der südkoreanische Konzern im vorigen Jahr zu spüren bekommen. Auch für dieses Jahr sieht Samsung ein schwieriges Geschäftsumfeld.

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Samsung-Präsident BK Yoon

(Bild: Samsung)

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Der härtere Wettbewerb bei Smartphones und Preisstürze bei Speicherchips haben den Gewinn von Marktführer Samsung im vierten Quartal 2015 deutlich geschmälert. Der Überschuss fiel im Jahresvergleich um 40 Prozent auf 3,22 Billionen Won (2,44 Milliarden Euro), wie das südkoreanische Unternehmen mitteilte. Der Umsatz stieg um 1,1 Prozent auf 53,3 Billionen Won.

Der Konzern habe den weltweiten "ökonomischen Gegenwind" zu spüren bekommen, beispielsweise in Form des fallenden Ölpreises, teilt Samsung mit. Zudem hätten sich vor dem Hintergrund geringerer Nachfrage aus dem IT-Markt und nach PCs die Preise für DRAM-Chips und LCD-Panels abgeschwächt.

Im gesamten Jahr 2015 hat Samsung 200,65 Billionen Won umgesetzt gegenüber 206,21 Billionen im Jahr zuvor. Der operative Gewinn stieg von 25,03 Billionen auf 26,41 Billionen Won.

Für das erste Quartal 2016 erwartet Samsung eine schwächere Nachfrage nach Smartphones und Tablets. Im Smartphone-Markt tobt sowohl bei günstigen als auch bei teuren Geräten ein Preiskampf. Insgesamt werde die Nachfrage saisonal bedingt geringer als sonst sein, prognostiziert Samsung. 2016 werde ein "schwieriges Geschäftsumfeld" bieten, warnt das Unternehmen. (mit Material der dpa) / (anw)